
Thüringen misst gut 16.000 Quadratkilometer und wechselt auf kurzer Strecke das Gesicht. In der Landesmitte liegt das Thüringer Becken mit rund 130 bis 300 Metern über dem Meer. Im Südwesten steigt das Land zum Thüringer Wald an, dessen Kamm bis fast 1.000 Meter reicht. Für eine Baustelle heißt das: Dieselbe Planung passt selten zweimal.
Bei der Baustelleneinrichtung legen wir fest, wo Container, Lagerflächen, Kranstellplätze und Zufahrten liegen und wie Strom und Wasser dorthin kommen. Dieser Plan entsteht für jede Baustelle neu. Er richtet sich nach Boden, Gelände und Straßennetz vor Ort.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Im Thüringer Becken sind die Böden fruchtbar und die Flächen oft weit und offen. Dort bleibt für Lager und Containerdörfer meist Platz, etwa am Rand von Erfurt, bei Sömmerda oder an der Strecke nach Gotha. Die Region zählt zu den trockeneren Teilen Deutschlands. Trotzdem prüfen wir auch dort, ob Lagerflächen befestigt werden müssen. Ein Acker, der im Sommer trägt, kann nach langen Regenphasen zur Schlammfläche werden.
Anders ist die Lage im Thüringer Wald. Das Gebirge besteht vor allem aus alten Gesteinen wie Sandstein, Granit und Porphyr. Die Täler sind tief eingeschnitten und manchmal schluchtartig eng. Wer in der Nähe von Ilmenau, Suhl oder Zella-Mehlis baut, findet selten eine große ebene Fläche. Lager werden dann auf mehrere kleine Plätze verteilt. Zufahrten müssen für lange Fahrzeuge geprüft werden.
Hinzu kommen die historischen Stadtkerne. Viele Städte am Rand des Beckens haben befestigte Altstädte mit schmalen Gassen. In Weimar oder Mühlhausen/Thüringen ist die Baustelleneinrichtung deshalb oft eine Frage von Metern: Wo passt ein Container hin und wie kommt der Kran an seinen Platz. Solche Fragen klären wir vor dem ersten Spatenstich.

Wir zeichnen auf, wo Lager, Container, Kranstandort, Entladezone und Wendeplatz liegen. Im Becken ist das meist eine Frage der Reihenfolge. Im Mittelgebirge geht es darum, aus schmalen Flächen das Beste zu machen.
Wir prüfen Breiten, Kurvenradien, Steigungen und Tragfähigkeit. Auf Kuppen und in engen Tälern zählt, ob ein Sattelzug wenden kann oder rückwärts fahren muss.
Büro, Aufenthalt und Toiletten stehen so, dass Wege kurz bleiben und Anschlüsse erreichbar sind. Wo kein Kanal liegt, planen wir Alternativen nach Absprache mit dem Auftraggeber.
Wir legen Anschlusspunkte fest und planen Verteilung, Zaunlinie und Tore. Bei Baustellen an Straßen gehört die Verkehrssicherung zur Planung.
Zufahrten und Lagerflächen sind geklärt, bevor die ersten Lieferungen kommen.
Container, Anschlüsse und Wege stehen dort, wo sie gebraucht werden.
Anlieferungen blockieren keine öffentlichen Straßen.
Änderungen im Bauablauf lassen sich im Plan nachführen.
→ Wir planen kleine, getaktete Anlieferungen und nutzen Nebenflächen im Umfeld. Lager werden knapp gehalten und häufig nachgeführt.
→ Vor Baubeginn prüfen wir Steigung, Radien und Wendemöglichkeiten. Schwere Teile kommen zu abgestimmten Zeiten an.
→ Lager und Fahrwege erhalten eine tragfähige Unterlage. Wo nötig, werden Stellflächen vor der Anlieferung hergerichtet.
→ Wir legen ein Hauptlager fest und planen Zwischenlager an den Baufeldern. Der Plan zeigt, was wohin gehört.
In Erfurt, Jena oder Gotha entstehen Gebäude auf Baulücken und kleinen Grundstücken. Lager und Kran brauchen eine genaue Planung.
Entlang der Autobahnachsen bei Arnstadt oder Eisenach liegen Flächen für Hallen. Große Lager und Wendeplätze sind hier möglich.
Rund um Ilmenau oder Zella-Mehlis stehen Hanglagen und enge Täler im Mittelpunkt. Zufahrten und Stellflächen entscheiden über den Takt.
In den Stadtkernen von Weimar oder Mühlhausen/Thüringen müssen Container und Lager auf kleinstem Raum untergebracht werden.

Wir sehen uns Grundstück, Zufahrt, Untergrund und Umgebung an oder werten Pläne und Fotos aus.
Lager, Container, Kran, Zaun und Anschlüsse werden in einen Lageplan eingezeichnet.
Wir besprechen den Plan mit Bauleitung und Gewerken und passen ihn an.
Mit dem Baufortschritt wird die Einrichtung angepasst und dokumentiert.
Entsteht ein Wohnhaus am Rand einer historischen Altstadt in Thüringen, dann ist die Straße vor dem Grundstück oft schmal und der Platz für ein Lager gering. Wir prüfen zuerst, ob Container auf dem Grundstück stehen können oder auf eine Nebenfläche ausweichen müssen. Danach legen wir fest, an welcher Stelle der Kran steht und wo Lieferfahrzeuge halten dürfen.
Ändert sich der Bauablauf, etwa beim Wechsel vom Rohbau zum Ausbau, dann wird der Plan angepasst. Das Lager rückt an eine andere Stelle. Die Zufahrt wird neu bewertet. Container werden nach Bedarf umgesetzt.
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Qualitätsmanagement
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Sicherheitsdienstleistungen
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Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
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Der Einrichtungsplan ist die Basis des Logistik-Managements. Wo Tore und Entladezonen liegen, bestimmt, wie Lieferungen getaktet werden können. Darum stimmen wir beides von Anfang an aufeinander ab.
Auch die Baustellensicherheit nutzt den Plan. Zaun, Beleuchtung und Zugänge sind dort eingezeichnet, wo sie später kontrolliert werden. Bei Baustellen in Thüringen mit mehreren Abschnitten entsteht ein Plan je Abschnitt.
Auf das Gelände. Im Thüringer Becken sind Flächen meist weit und eben. Im Thüringer Wald und in den Tälern fehlt oft der Platz. Dazu kommen enge Altstädte. Wir richten Lager und Zufahrten nach dem jeweiligen Ort aus.

Schicken Sie uns Lage, Größe und Zeitplan Ihres Vorhabens. Wir schlagen eine Einrichtung vor, die zu Gelände und Zufahrt passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Thüringen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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