
Die meisten Baustellen in Rülzheim sind überschaubar: ein Wohnhaus, ein Hallenanbau, ein Leitungsgraben. Hier reichen Ersthelfer, die der Arbeitsschutz ohnehin verlangt. Wird ein Vorhaben groß oder gefährlich, braucht es mehr, nämlich Menschen mit erweiterter Ausbildung, die Verletzte versorgen und den Rettungsdienst einweisen.
Betriebssanitäter übernehmen diese Aufgabe. Sie sind vor Ort, dokumentieren Vorfälle und kennen die Wege, auf denen Hilfe ins Gelände gelangt. Ob der Einsatz sinnvoll ist, hängt von Größe und Art der Baustelle ab.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Nach DGUV Vorschrift 1 sind Betriebssanitäter auf Baustellen mit mehr als 100 Versicherten Pflicht. In Rülzheim wird diese Größe nicht oft erreicht, weil der Ort gut 8.400 Einwohner hat und die Vorhaben meist mittelgroß sind. Bei Hallenbauten mit mehreren Gewerken oder bei Vorhaben, die Betriebsgrößen zusammenführen, kann sie aber vorkommen.
Unabhängig von der Zahl zählt die Art der Arbeit. Kranarbeiten, Gerüstbau, tiefe Gräben und Schweißarbeiten bergen Risiken, bei denen eine schnelle Erstversorgung zählt. Gewerbeflächen sind über die B 9 gut angebunden, doch auf dem Gelände selbst muss der Weg für Helfer frei sein.
Wichtig ist die Rettungszufahrt. Die L 540 und die B 9 sind die Hauptachsen, die Mittlere Ortsstraße mit der Neuen Landstraße ist als Denkmalzone ausgewiesen. Dort gibt es Auflagen und wenig Rangierraum für große Fahrzeuge. Wer dort oder in Wohnstraßen baut, sollte vorher klären, wie ein Rettungsfahrzeug auf das Gelände kommt und wo es wenden kann.

Betriebssanitäter versorgen Verletzte, bis der Rettungsdienst übernimmt. Welche Mittel dafür vor Ort stehen, richtet sich nach der Baustelle und wird nach Absprache festgelegt.
Ein Sanitäter empfängt das Rettungsfahrzeug am Tor und führt es zur Einsatzstelle. Auf einem großen Gelände in Rülzheim spart das Minuten, weil niemand suchen muss.
Jeder Einsatz wird schriftlich festgehalten, so wie es die Unfallversicherung verlangt. Die Bauleitung erhält die Unterlagen.
Geschulte Brandschutzhelfer kennen Fluchtwege und Sammelplätze und wissen, was bei einem Entstehungsbrand zu tun ist. Welche Löscheinrichtungen eingesetzt werden, stimmen wir nach Absprache ab.
Verletzte werden versorgt, bevor der Rettungsdienst eintrifft.
Der Rettungsdienst findet das Gelände und die Einsatzstelle ohne Umwege.
Vorfälle sind lückenlos dokumentiert.
Ersthelfer, Sanitäter und Brandschutzhelfer sind in einem Konzept abgestimmt.
→ Wir zählen mit Ihnen die Versicherten und bewerten die Gefährdung. Ab mehr als 100 Versicherten ist ein Sanitäter vorgeschrieben, darunter entscheidet die Risikobeurteilung.
→ Ein Rettungsplan mit Zufahrt, Wendefläche und Treffpunkt hängt am Tor und liegt dem Personal vor.
→ Wir stimmen mit der Bauleitung ab, wie Verletzte von dort geborgen werden. Dabei klären wir auch, welche Hilfe der Einsatz braucht.
→ Ein gemeinsamer Notfallplan legt fest, wer was übernimmt und wie die Meldewege laufen.
Viele Gewerke arbeiten gleichzeitig, die Zahl der Beschäftigten kann hoch sein.
Montage von Dach, Fassade und Gerüst, bei der Stürze das Hauptrisiko sind.
Rohr- und Kanalbau, bei dem Verletzte nur schwer zu erreichen sind.
Baustellen auf Betriebsgeländen, bei denen Notfallwege mit dem Betrieb abgestimmt werden müssen.

Wir zählen Beschäftigte und prüfen, welche Arbeiten besondere Gefahren bergen.
Zufahrt, Wendefläche, Treffpunkt und Meldewege werden festgelegt und ausgehängt.
Betriebssanitäter und Brandschutzhelfer werden eingeteilt und eingewiesen.
Einsätze werden aufgenommen und der Bauleitung übergeben.
Entsteht auf einer Gewerbefläche eine große Halle, an der viele Firmen gleichzeitig arbeiten, dann kann die Zahl der Versicherten die Schwelle von 100 überschreiten. Der Betriebssanitäter ist dann Pflicht. Der Notfallplan legt fest, wo er steht und wie ein Fahrzeug aus Richtung B 9 auf das Gelände kommt.
Verunglückt auf einer solchen Baustelle ein Arbeiter bei Arbeiten in großer Höhe, dann versorgt der Sanitäter ihn, während ein Kollege das Tor öffnet und den Rettungsdienst einweist. Danach wird der Hergang aufgenommen und der Bauleitung übergeben.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Notfallplan ist Teil der Einrichtungsplanung. Zufahrt, Wendefläche und Treffpunkt werden von Anfang an freigehalten, sodass Lager und Container sie nicht verstellen.
Der Zugangsdienst kennt den Plan und lässt Rettungsfahrzeuge ohne Kontrolle durch. Auch der Lieferkalender berücksichtigt, dass die Zufahrt jederzeit frei sein muss.
Nach DGUV Vorschrift 1 § 27 ist er auf Baustellen mit mehr als 100 Versicherten vorgeschrieben. Auch darunter kann er sinnvoll sein, wenn die Arbeiten gefährlich sind. Wir bewerten das mit Ihnen anhand der Baustelle.

Sagen Sie uns Größe und Art Ihrer Baustelle, dann klären wir gemeinsam, was an Sanitäts- und Brandschutz sinnvoll ist.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Rülzheim. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit