
Bevor in Nossen der erste Bagger anrollt, muss feststehen, wo Container, Lagerflächen, Zufahrt und Zaun ihren Platz finden. Das ist hier keine Nebensache, denn die Stadt liegt im Tal der Freiberger Mulde und an deren Hängen, während sich oben auf der Hochfläche Gewerbeflächen ausbreiten. Ein Baufeld im Talkessel stellt andere Fragen als eine freie Fläche an der Autobahn.
Baustelleneinrichtung heißt bei uns: Gelände lesen, Flächen zuteilen, Versorgung und Absperrung planen. Wir legen für Ihr Vorhaben in Nossen einen Einrichtungsplan an, in dem Wege, Lagerzonen, Containeranlage und Tore eingezeichnet sind. Mit dem Baufortschritt passen wir ihn an.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Kernstadt liegt am Hang, das Rathaus auf etwa 259 Metern über Normalnull. Auch die Flächen neben den Gebäuden fallen häufig ab. Wer hier Container aufstellt, braucht ebene Standflächen, die oft erst hergerichtet werden müssen. Ein Gefälle verändert auch, wohin Regenwasser läuft und wo Material sicher liegt.
In der Talaue der Freiberger Mulde ist der Untergrund eine eigene Frage. Das Hochwasser im August 2002 hat Freibad und Sportplatz im Muldental getroffen und mehrere Industriebetriebe stark beeinträchtigt. Für Einrichtungsplanung bedeutet das: empfindliche Anlagen wie Stromverteiler und Lager gehören so, dass sie bei steigendem Wasser schnell geräumt werden können.
Auf den Hochflächen im Süden bei Augustusberg und im Norden bei Heynitz sind die Verhältnisse weiter. Dort gibt es größere Freiflächen für Container, Lager und Wendebereiche, dafür sind Zufahrten lang und der Betriebsverkehr der Nachbarn teilt sich die Straße mit Ihrer Baustelle. Die Einfahrt braucht Platz zum Einordnen, damit kein Lkw auf der Straße wartet.

Büro-, Aufenthalts- und Lagercontainer werden so gestellt, dass die Wege kurz bleiben und die Anlage bei Gefälle sicher steht. Sanitärlösungen planen wir passend zu Belegung und Standort.
Wir klären Anschlusspunkte, ziehen Verteilerplätze und halten fest, wer für welchen Abschnitt zuständig ist. In Hochwasserlagen setzen wir Verteiler erhöht und leicht erreichbar.
Der Zaunverlauf folgt dem Gelände samt Böschungen und Zufahrten. Tore, Beschilderung und Fußwegführung werden dort eingeplant, wo Anwohner oder Besucher vorbeikommen.
Wir weisen Flächen für Material, Mulden und Fahrzeuge zu und halten Rettungswege frei. Wo der Platz knapp ist, werden Zonen zeitlich gestaffelt genutzt.
Alle Beteiligten wissen von Beginn an, wo Flächen, Wege und Anschlüsse liegen.
Die Anlage steht auf tragfähigem, ebenem Grund und stört den Betrieb ringsum möglichst wenig.
Gefahren wie Hochwasser und Gefälle sind im Plan berücksichtigt, bevor sie zum Problem werden.
Der Plan lässt sich mit jeder Bauphase fortschreiben, ohne dass das Gelände neu gedacht werden muss.
→ Wir planen Standflächen für Container gesondert, trennen Lager und Wege nach Höhenlage und lassen Regenwasser nicht auf Gehwege laufen.
→ Verteiler und empfindliche Lager rücken nach oben. Dazu gibt es einen Plan, wie Geräte und Material ausgelagert werden.
→ Wir prüfen vorab, welche Fahrzeuge ankommen können. Wendeflächen und Abladezonen legen wir auf dem Grundstück fest, nicht auf der Straße.
→ Eine eigene Einfahrt mit Aufstellfläche trennt Bau- und Betriebsverkehr. Beschilderung leitet beide Ströme.
Große Baufelder in Gewerbegebieten mit viel Fläche, langer Zufahrt und viel Fremdverkehr.
Gebäude mit wenig Platz ringsum, Hanglage und engen Straßen.
Vorhaben nahe der Mulde, bei denen Pegel und Untergrund in die Einrichtung einfließen.
Baufelder in Dörfern mit schmalen Zufahrten und begrenzten Lagerflächen.

Wir lesen Lageplan, Höhen, Zufahrt und Untergrund und besprechen mit Ihnen Bauablauf und Platzbedarf.
Container, Lager, Wege, Zaun und Anschlüsse werden im Einrichtungsplan verortet.
Wir koordinieren Stellen, Anschluss und Absperrung, bevor die Gewerke anrücken.
Mit jeder Bauphase passen wir Flächen und Wege an und halten den Plan aktuell.
Liegt eine Baustelle in Nossen zwischen Markt und Mulde mit wenig Fläche und Gefälle, dann entsteht der Plan aus dem Gelände: Container auf der ebensten Stelle, Lager geordnet nach Ablauf der Gewerke und ein Tor an der breitesten Stelle der Zufahrt. Die Anlieferung wird so geplant, dass Fahrzeuge nicht auf der Straße warten.
Entsteht dagegen ein Neubau auf einer freien Fläche an der Autobahn, dann bestimmt der Verkehr den Plan. Eine breite Einfahrt mit Aufstellraum, getrennte Wege für Fahrzeuge und Personal sowie ein großzügiges Lager gehören dort zum Konzept.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Einrichtung ist die Grundlage für alles Weitere: Sie legt fest, wo das Logistik-Management seine Zeitfenster vergibt und wo die Schranke steht. Sicherheit und Umweltschutz setzen auf dem Zaunverlauf und den Flächen auf, die hier festgelegt werden.
Mit der operativen Baulogistik klären wir, wo Lager und Mulden stehen und wie Material verteilt wird. Bei Vorhaben in empfindlicher Umgebung berücksichtigen wir Auflagen zu Gewässern und Bäumen schon beim ersten Plan.
Untergrund, Gefälle und die Nähe zur Freiberger Mulde. Wir klären, wo empfindliche Anlagen wie Verteiler und Lager stehen dürfen und wie Material bei steigendem Wasser ausgelagert wird. Der Plan hält das schriftlich fest.

Schildern Sie uns Grundstück, Zeitplan und Zufahrt. Wir melden uns mit einem Vorschlag für die Einrichtung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Nossen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit