
Ein Sturz vom Gerüst, eine Schnittwunde an der Flex, ein Kreislaufzusammenbruch an einem heißen Julitag. Was in den ersten Minuten danach geschieht, hängt weniger vom Zufall ab als von der Vorbereitung: Wer ist zuerst da, wer ruft an, wer zeigt dem Rettungswagen den Weg über das Gelände?
Genau diese Fragen beantworten wir, bevor etwas passiert. Wir stellen Betriebssanitäter für Bauvorhaben in Nienburg, planen mit Ihnen die Rettungskette und sorgen dafür, dass sie im Ernstfall greift.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Pflicht ergibt sich aus der Unfallverhütung. Nach DGUV Vorschrift 1 § 27 muss auf einer Baustelle mit mehr als 100 Versicherten ein Betriebssanitäter da sein. Diese Grenze erreichen in Nienburg vor allem große Hallen- und Gewerbebauten im Süden der Stadt oder umfangreiche Schulbauten, bei denen viele Gewerke gleichzeitig arbeiten.
Wichtig ist auch der Blick auf die Wege. Das Krankenhaus der Kreisstadt ist der Hauptstandort eines Klinikverbunds. Für besondere Fachgebiete kann trotzdem ein Transport in ein Oberzentrum nötig werden, Hannover liegt gut 50 Kilometer entfernt, Bremen gut 60. Umso mehr zählt eine Versorgung, die auf dem Baufeld beginnt und den Rettungsdienst ohne Umwege zum Verletzten führt.
Schließlich bestimmt die Art der Arbeit das Risiko. Montage in großer Höhe, Arbeiten nahe der Weser, Abbruch und Entkernung im Altbau mit Staub und schweren Lasten: Je gefährlicher die Tätigkeit, desto wichtiger ist medizinisch geschultes Personal in Rufweite.

Wer meldet, wer leistet Hilfe, wer öffnet das Tor? Wir legen Meldewege, Sammelpunkte und Rufnummern fest und hängen sie gut sichtbar aus. Dazu gehört eine Anfahrtsbeschreibung, die der Leitstelle die Zufahrt zur Baustelle in Nienburg nennt.
Der Betriebssanitäter übernimmt die Erstversorgung nach Unfällen, beruhigt, lagert und überwacht Verletzte bis zur Übergabe. Welches Material und welche Geräte vor Ort sein sollen, legen wir nach Absprache mit Ihnen fest.
Auf großen Geländen findet der Rettungswagen den Unfallort nicht von allein. Unser Personal holt das Fahrzeug an der Einfahrt ab und lotst es auf dem kürzesten freien Weg zum Patienten.
Jede Hilfeleistung wird im Verbandbuch festgehalten. Aus wiederkehrenden kleinen Verletzungen leiten wir Hinweise ab, etwa zu Handschutz, Absturzsicherung oder Pausen bei Hitze.
Sie erfüllen die Vorgabe der DGUV für große Baustellen.
Verletzte werden versorgt, bevor der Rettungswagen eintrifft.
Der Rettungsdienst findet den Unfallort ohne Suchen.
Unfälle sind lückenlos dokumentiert, für Berufsgenossenschaft und Bauleitung.
→ Der Sanitäter hat einen festen Standort in der Mitte des Baufelds und ist per Funk erreichbar. Rettungswege bleiben markiert und frei.
→ Treppenhaus und Zugang halten wir frei. Mit der Feuerwehr klären wir vorab, wie eine Rettung aus dem Gebäude gelingt.
→ Rettungsmittel am Ufer und das Vorgehen bei einem Sturz ins Wasser stimmen wir nach Absprache mit Bauleitung und Fachkraft für Arbeitssicherheit ab.
→ Wir achten auf Trinkpausen, erkennen frühe Anzeichen von Überhitzung und schlagen Arbeitszeiten in den kühleren Morgenstunden vor.
Baufelder im Süden von Nienburg, auf denen viele Gewerke gleichzeitig tätig sind und die Grenze von 100 Versicherten erreicht wird.
Schulen und Bildungscampus, für die in der Stadt Bebauungspläne aufgestellt werden, mit langer Bauzeit und vielen Firmen.
Sanierungen im Altstadtkern mit Staub, schweren Lasten und schwierigen Rettungswegen.
Vorhaben in Wesernähe, bei denen Arbeiten am und über dem Wasser eine eigene Notfallplanung brauchen.

Wir sehen uns Gelände, Gewerke und Zahl der Beschäftigten an und klären, ob ein Sanitäter vorgeschrieben ist.
Meldewege, Sammelpunkte, Zufahrten und Aushänge werden geplant und mit der Bauleitung abgestimmt.
Der Sanitäter ist während der Arbeitszeit vor Ort, versorgt, dokumentiert und weist ein.
Mit jeder neuen Bauphase prüfen wir Rettungswege und passen die Planung an.
Arbeiten auf einer Hallenbaustelle am Südring mehr als 100 Beschäftigte aus Stahlbau, Dach und Haustechnik gleichzeitig, dann braucht es einen Betriebssanitäter. Wir legen in diesem Fall seinen Standort nahe der Haupteinfahrt fest, schreiben die Rettungskette auf und üben einmal mit den Polieren, wie ein Notruf abläuft.
Wird in einem Fachwerkhaus der Altstadt entkernt, dann ist die Baustelle zwar klein, die Rettung aber schwierig. Den Zugang von der Gasse halten wir frei und klären vorab den Weg, auf dem ein Verletzter aus dem Obergeschoss nach unten kommt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Sanitätsdienst arbeitet eng mit dem Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator und der Fachkraft für Arbeitssicherheit zusammen. Unsere Notfallplanung fügt sich in den SiGe-Plan Ihrer Baustelle ein.
Mit dem Torpersonal stimmen wir ab, wer den Rettungswagen in Empfang nimmt. Ändern sich Zufahrten oder Bauabschnitte in Nienburg, schreiben wir Rettungswege und Aushänge fort.
Nach DGUV Vorschrift 1 § 27 dann, wenn mehr als 100 Versicherte auf der Baustelle tätig sind. Auch darunter kann ein Sanitätsdienst sinnvoll sein, etwa bei besonders gefährlichen Arbeiten oder schwierigen Rettungswegen.

Nennen Sie uns Größe, Gewerke und Bauzeit. Wir prüfen die Pflicht zum Sanitätsdienst und planen ihn gemeinsam mit Ihnen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Nienburg. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit