
Kleinblittersdorf liegt vollständig im Biosphärenreservat Bliesgau, einem UNESCO-Gebiet im Südosten des Saarlandes. Rund um die Ortsteile finden sich Streuobstwiesen, Kalkmagerrasen und Auenlandschaften an Saar und Blies. Wer hier baut, trifft früher oder später auf Auflagen zum Schutz von Pflanzen, Tieren und Boden.
Ökologische Baubegleitung heißt, diese Auflagen im Bauablauf umzusetzen und zu dokumentieren. Wir kontrollieren Schutzzäune, Flächen und Abläufe und halten fest, was gefunden und getan wurde. Fachliche Bewertungen nehmen Gutachter vor, die Ihr Vorhaben ohnehin betreuen, wir sorgen dafür, dass ihre Vorgaben auf der Baustelle ankommen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Das Biosphärenreservat Bliesgau ist in Zonen gegliedert, von der Kernzone ohne Nutzung über die Pflegezone bis zur Entwicklungszone. Kleinblittersdorf gehört zum Reservat, die Vorgaben im Einzelnen hängen aber vom Grundstück und von der Genehmigung ab. Was für ein Baufeld gilt, steht in den Unterlagen. Wir prüfen, ob die Baustelle es einhält.
Im Bliesgau kommen viele geschützte Arten vor, etwa Fledermäuse, Biber, Mauereidechsen und Schlingnattern, dazu Brutvögel wie Neuntöter oder Steinkauz. Ob sie an einem bestimmten Baufeld vorkommen, klärt ein Artenschutzgutachten. Wo es Schutzmaßnahmen verlangt, kontrollieren wir deren Umsetzung, zum Beispiel Zäune oder Bauzeiten.
Die Böden reichen von Kalk- und Braunerden bis zu grundwassergeprägten Gleyen in den Auen, stellenweise gibt es auch Torf. In Ufernähe von Saar und Blies sind Eintrag von Schadstoffen und Verdichtung besonders kritisch. Zufahrt, Lagerung und Betankung müssen deshalb so geregelt sein, dass nichts in Boden oder Wasser gelangt.

Wir lesen die Auflagen der Genehmigung und übersetzen sie in einfache Anweisungen für die Baustelle. Danach prüfen wir regelmäßig, ob sie eingehalten werden. Das halten wir fest.
Wo Amphibien- oder Reptilienzäune vorgesehen sind, prüfen wir Zustand und Verlauf, dokumentieren Funde und melden Schäden sofort der Bauleitung und dem Gutachter.
Wir kontrollieren Lagerplätze, Betankung und Abfälle, damit nichts in Boden und Wasser gelangt. In der Nähe von Saar und Blies achten wir besonders auf Zufahrtswege und Wasserhaltung.
Wir führen ein Protokoll mit Datum, Beobachtungen und Maßnahmen. Es dient als Nachweis gegenüber Behörde und Auftraggeber und hilft, Fragen später zu beantworten.
Auflagen der Genehmigung werden eingehalten, bevor die Behörde nachfragt.
Geschützte Arten und Flächen bleiben im Blick, was Baustopps vorbeugt.
Boden und Gewässer werden geschützt, vor allem in Ufernähe.
Ein lückenloses Protokoll belegt gegenüber Behörde und Auftraggeber, was getan wurde.
→ Wir stecken sie mit der Bauleitung ab, kennzeichnen sie deutlich und weisen alle Beschäftigten bei der Einführung darauf hin.
→ Wir stoppen den betroffenen Arbeitsschritt nach Vorgabe, informieren Gutachter und Behörde und setzen die weitere Arbeit erst nach deren Entscheidung fort.
→ Wir regeln Fahrwege, Lagerorte und Betankung so, dass nichts in Boden oder Wasser gelangt. Das prüfen wir in festen Abständen.
→ Wir fassen sie auf einer Seite zusammen und hängen sie an der Baustelle aus. Bei Kontrollen halten wir fest, was erledigt ist.
Vorhaben, die an Streuobstwiesen, Magerrasen oder Waldränder grenzen.
Bauvorhaben nahe den Gewässern, bei denen Boden- und Wasserschutz im Vordergrund stehen.
Arbeiten, die Wiesen, Böschungen oder Gehölze berühren.
Anbauten und Umbauten, bei denen Auflagen zum Natur- und Artenschutz gelten.

Wir lesen Genehmigung, Auflagen und Gutachten und notieren, was auf der Baustelle zu tun ist.
Schutzbereiche, Zäune und Fahrwege werden mit der Bauleitung abgesteckt und gekennzeichnet.
Wir prüfen Zäune, Lager und Boden in festen Abständen und dokumentieren die Ergebnisse.
Aus dem Protokoll entsteht ein Bericht für Auftraggeber und Behörde.
Liegt ein Baufeld in Sitterswald am Rand einer Streuobstwiese und verlangt die Genehmigung einen Schutzzaun für Reptilien, dann prüfen wir den Zaun regelmäßig auf Lücken und Beschädigungen. Funde schreiben wir mit Datum und Ort auf und geben sie an den Gutachter weiter.
Wird an einem Tag nach Starkregen die Zufahrt weich, dann verlegen wir Fahrwege auf tragfähige Flächen und halten Lagerplätze von der Wiese fern. Wir tragen den Vorgang im Protokoll ein, damit später nachvollziehbar bleibt, wie reagiert wurde.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Flächen, die frei bleiben müssen, gehen in den Plan der Einrichtung ein. Dort legen wir Fahrwege, Lager und Container so, dass sie Schutzflächen nicht berühren.
Die operative Baulogistik setzt Trennung und Entsorgung um, die Baustellensicherheit sorgt dafür, dass niemand durch Schutzzäune geht. Alle Bereiche arbeiten mit denselben Vorgaben.
Nein, das Reservat ist in Zonen gegliedert. In Kleinblittersdorf wird gebaut. Was für ein Grundstück gilt, steht in Bebauungsplan und Genehmigung. Wir setzen die dort genannten Auflagen auf der Baustelle um und prüfen sie regelmäßig.

Schicken Sie uns Genehmigung und Auflagen, dann klären wir, was auf der Baustelle zu tun ist.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Kleinblittersdorf. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit