
Fast acht Prozent der Stadtfläche von Emden sind Wasser. Dazu kommen Salzwiesen vor dem Deich, Röhrichte an Seen und Kanälen, Marschgrünland und Niedermoor. Viele Bauvorhaben liegen deshalb nahe an Lebensräumen, die rechtlich geschützt sind und die Baugenehmigung enthält entsprechende Auflagen.
Mit unserer ökologischen Baubegleitung sorgen wir dafür, dass diese Auflagen auf der Baustelle ankommen. Wir überwachen Schutzmaßnahmen, dokumentieren sie für die Behörde, kontrollieren Amphibienzäune und geben den Gewerken klare Hinweise, wo gearbeitet werden darf und wo nicht. Umweltkontrollen werden so Teil des Bauablaufs.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Entlang der Ems liegt das Naturschutzgebiet Unterems, das seit 2017 auch das frühere Schutzgebiet Petkumer Deichvorland umfasst. Es gehört zum FFH-Gebiet „Unterems und Außenems“, große Teile zum EU-Vogelschutzgebiet „Emsmarsch von Leer bis Emden“. Salzwiesen, Priele, Flusswatten und Brackwasserröhrichte sind hier Lebensraum für Arten wie Säbelschnäbler, Uferschnepfe, Rotschenkel und Blaukehlchen.
Im Osten der Stadt liegt das Naturschutzgebiet Bansmeer, ein flacher See mit breitem Schilfgürtel am Rand der Geest, nahe der A 31. Rohrweihe und Teichrohrsänger brüten dort, im Winter rasten Enten und Säger. Weitere Schutzgebiete sind das Landschaftsschutzgebiet Großes Meer und Umgebung, der Schlafdeich Constantia und die Burgallee in Petkum als Naturdenkmal.
Hinzu kommen die rund 150 Kilometer Kanäle und Tiefs, darunter Ems-Jade-Kanal, Treckfahrtstief und Fehntjer Tief, sowie Niedermoorböden bei Uphusen und im Petkumer Hammrich. Wasserhaltung, Bodenaushub und Einleitungen müssen dort besonders sorgfältig überwacht werden.

Wir prüfen Schutzzäune, Tabuflächen und Vegetationsschutz, halten Abstimmungen mit der Naturschutzbehörde fest und dokumentieren den Stand regelmäßig.
Vor Baubeginn und während der Brutzeit kontrollieren wir Flächen auf Nester von Wiesen- und Röhrichtbrütern und melden Befunde an Bauleitung und Fachgutachter.
Wo Laichgewässer an Baufelder grenzen, kontrollieren wir Schutzzäune und Fangeimer, setzen Tiere fachgerecht um und führen Fundlisten.
Wir achten auf Abstände zu Ufern, überwachen Wasserhaltung und Einleitstellen und sorgen für getrennte Lagerung von Oberboden und Aushub.
Auflagen aus der Genehmigung werden nachweisbar umgesetzt.
Konflikte mit dem Artenschutz fallen früh auf.
Die Behörde erhält eine lückenlose Dokumentation.
Gewerke wissen, welche Flächen tabu sind.
→ Wir begleiten Flächenfreimachung und Baustart, kontrollieren auf Gelege und stimmen Ausweichflächen oder Bauzeiten mit den Fachleuten ab.
→ Schutzstreifen am Ufer, kontrollierte Wasserhaltung und regelmäßige Sichtprüfung der Einleitstellen gehören zu unserem Kontrollplan.
→ Wir überwachen, dass Baustraßen und Lager nur in freigegebenen Bereichen liegen und Grundwasserabsenkungen im genehmigten Rahmen bleiben.
→ Zäune werden täglich kontrolliert, Fangeimer geleert und Tiere ins Zielgewässer gebracht. Lücken im Zaun melden wir sofort.
Vorhaben am Deich und an der Unterems, wo FFH- und Vogelschutzgebiet unmittelbar angrenzen.
Bauten auf dem Rysumer Nacken, neben dem sich abseits der Industrieflächen ein beweidetes Naturgebiet entwickelt hat.
Neue Baugebiete in Marsch und Grünland, etwa in Petkum, mit Brutvogel- und Amphibienvorkommen.
Trassen entlang von Kanälen und Tiefs oder durch Niedermoorbereiche bei Uphusen und Marienwehr.

Wir lesen Genehmigung, Fachgutachten und Nebenbestimmungen und leiten daraus einen Kontrollplan ab.
Tabuzonen, Schutzzäune und Kontrollpunkte werden vor Baubeginn festgelegt und markiert.
Während der Bauzeit prüfen wir regelmäßig Zäune, Gewässer, Böden und Brutplätze und weisen neue Gewerke ein.
Alle Kontrollen und Befunde fassen wir in Berichten zusammen, die Bauleitung und Behörde jederzeit einsehen können.
Liegt ein Bauvorhaben in Emden am Rand der offenen Marsch und beginnt der Bau im Frühjahr, dann kontrollieren wir die Fläche vor dem ersten Baggereinsatz auf Gelege. Finden sich Nester, sperren wir den Bereich ab und stimmen mit Gutachter und Behörde ab, wie es weitergeht.
Grenzt das Baufeld zusätzlich an ein Tief, dann richten wir einen Schutzstreifen am Ufer ein und prüfen bei jedem Kontrollgang, ob Wasserhaltung und Lagerflächen die Vorgaben einhalten. Die Ergebnisse landen in einem Bericht, den die Naturschutzbehörde einsehen kann.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Ökologische Vorgaben fließen bei uns in Einrichtungsplan und Lieferplan ein. Tabuflächen erscheinen dort als gesperrte Zonen, Bauzeiten-Beschränkungen als Termine im Ablauf.
Unser Personal auf der Baustelle meldet Auffälligkeiten direkt: einen beschädigten Schutzzaun, ein Gelege am Fahrweg oder trübes Wasser an einer Einleitstelle. So wird reagiert, bevor ein Verstoß entsteht.
Vor allem das Naturschutzgebiet Unterems mit FFH- und Vogelschutzstatus, das Naturschutzgebiet Bansmeer und das Landschaftsschutzgebiet Großes Meer und Umgebung. Dazu kommen der Schlafdeich Constantia und viele Kanäle und Tiefs, an denen Uferbereiche geschützt werden müssen.

Senden Sie uns Genehmigung und Lageplan. Wir planen die ökologische Baubegleitung und die Umweltkontrollen für Ihr Vorhaben.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Emden. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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