
Jemand rutscht von der Leiter, ein Kollege klagt über Druck auf der Brust, ein dritter hat sich an einer Stahlkante tief geschnitten. Auf großen Baustellen kommt das nicht ständig vor, aber es kommt vor. In diesen Momenten entscheiden die ersten Minuten. Es ist gut, wenn eine Person weiß, was zu tun ist.
Bei Bauvorhaben in Alsdorf stellen wir dafür Betriebssanitäter. Sie leisten Erste Hilfe, führen den Rettungsdienst zur richtigen Stelle und pflegen die Notfallorganisation der Baustelle. Wo das Gesetz einen Sanitäter fordert, kommen Sie damit Ihrer Pflicht nach. Wo nicht, gewinnen Sie ein Stück Sicherheit.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Den Ausschlag gibt die Zahl der Menschen auf der Fläche. Sind mehr als 100 Versicherte gleichzeitig auf einer Baustelle tätig, schreibt § 27 der DGUV Vorschrift 1 einen Betriebssanitäter vor. In Alsdorf erreichen vor allem Werks- und Hallenbauten in Gewerbegebieten und auf früheren Industrieflächen solche Größen.
Mindestens ebenso wichtig ist, was gearbeitet wird. Auf Hallenbaustellen geht es um Dachkanten und Hubarbeitsbühnen, an den Kränen hängen schwere Fertigteile. Bei Gründungen auf Flächen mit Bergbauvergangenheit wird tief gegraben. Jede Tätigkeit zieht ihre eigenen Verletzungsmuster nach sich, auf die sich ein Sanitäter einstellt.
Zuletzt der Weg in die Klinik. Dem Wikipedia-Artikel zur Stadt zufolge liegen die nächsten Krankenhäuser in Würselen und Eschweiler, also jenseits der Stadtgrenze. Wohin ein Patient gefahren wird, legt der Rettungsdienst fest. Unser Beitrag: Die Einsatzkräfte finden die Baustelle ohne Suchen und werden direkt zur Einsatzstelle geführt.

Wunden, Brüche, Kreislaufprobleme: Der Sanitäter versorgt Verletzte und bleibt bei ihnen, bis der Rettungsdienst die Verantwortung übernimmt.
Wir legen für die Baustelle einen Treffpunkt an der Straße fest, den die Leitstelle erfährt. Von dort bringt ein Lotse die Einsatzkräfte zur Unfallstelle.
Welchen Raum und welches Material der Sanitäter nutzt, klären wir nach Absprache mit der Bauleitung. Die Größe der Baustelle und die Gefährdungsbeurteilung geben den Rahmen vor.
Neue Kolleginnen und Kollegen erfahren am ersten Tag, an wen sie sich im Notfall wenden. Jede Versorgung wird schriftlich festgehalten.
Im Ernstfall steht sofort fachkundige Hilfe bereit.
Der Rettungsdienst spart die Suche nach dem Einsatzort.
Die Anforderungen des Arbeitsschutzes sind nachvollziehbar erfüllt.
Wer weiß, dass Hilfe vor Ort ist, arbeitet mit mehr Ruhe.
→ Treffpunkt und Anfahrtsbeschreibung gehen an die Bauleitung, damit sie beim Notruf genannt werden. Dort wartet ein Lotse.
→ Mit dem Bauleiter besprechen wir vorab, wie eine Rettung aus schwer zugänglichen Bereichen abläuft.
→ Die Ausfahrt der Baustelle bleibt frei, damit der Wagen ohne Verzögerung losfahren kann.
→ Der Sanitäter dokumentiert den Fall und bereitet die Unfallanzeige an die Berufsgenossenschaft vor.
Große Belegschaften, Arbeit in der Höhe und schwere Kranlasten machen einen Sanitäter häufig verpflichtend.
Tiefbau, Gründung und viele gleichzeitig tätige Gewerke erhöhen das Risiko.
Bei fließendem Verkehr braucht der Rettungsdienst einen besonders sorgfältig geplanten Treffpunkt.
Viele Firmen arbeiten gleichzeitig und stehen unter Termindruck.

Aus Belegschaftsstärke, Tätigkeiten und Gefährdungsbeurteilung ergibt sich, ob ein Sanitäter vorgeschrieben oder empfehlenswert ist.
Treffpunkt, Meldeweg und Zufahrt werden mit der Bauleitung besprochen und schriftlich fixiert.
Der Sanitäter tritt seinen Dienst an, geht die Baustelle ab und weist neue Beschäftigte ein.
Kurze Übungen zeigen, ob die Kette hält. Bei neuen Bauphasen wird der Plan angepasst.
Entsteht in Alsdorf ein Werksneubau, auf dem zeitweise mehr als 100 Menschen arbeiten, dann ist ein Betriebssanitäter Pflicht. Er hält sich zentral auf dem Baufeld auf, kennt die Einsatzbereiche des Tages und ist per Funk zu erreichen.
Kommt es auf diesem Gelände zu einem Sturz von einer Arbeitsbühne, dann ist er schnell am Ort, prüft Atmung und Bewusstsein und leitet die Versorgung ein. Zeitgleich läuft der Notruf mit dem festgelegten Treffpunkt, am Tor wird die Zufahrt geöffnet. Ein Einweiser begleitet den Wagen bis zur Halle.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Rettungswege zählen zur Baustelleneinrichtung. Bei jeder Änderung des Plans prüfen wir, ob Zufahrt und Treffpunkt erreichbar bleiben und kein Lager in einen Rettungsweg wächst.
Auch das Torpersonal kennt den Notfallablauf. Es macht die Zufahrt frei, stoppt Lieferfahrzeuge und weist die Einsatzkräfte ein, sodass Sicherheit und Sanitätsdienst zusammenarbeiten.
Bei mehr als 100 gleichzeitig tätigen Versicherten ist er laut § 27 der DGUV Vorschrift 1 vorgeschrieben. Darunter kann er bei gefährlichen Arbeiten dennoch sinnvoll sein.

Nennen Sie uns Größe und Art der Baustelle. Wir melden uns mit einem Vorschlag für die Notfallkette.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Alsdorf. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit